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Wer sind wir und was wollen wir?

Wir sind Mitglieder im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung aus Ostwestfalen-Lippe und vertreten ein säkular-humanistisches Weltbild, wobei wir uns als gesellschaftliches Gegengewicht zu religiösen Organisationen und Bewegungen sehen.

Uns eint die Überzeugung, dass es in der Welt mit rechten Dingen zugeht und kein höheres Wesen, kein Gott und keine Götter in die Naturgesetze eingreifen. Wir brauchen keine Religion, um ethisch zu handeln. Wir sprechen uns gegen einen beschwichtigenden Kulturrelativismus aus und postulieren stattdessen die universellen Menschenrechte, die für uns die Basis für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben darstellen, als objektive Grundlage einer humanen Ethik. Eine Einschränkung dieser universellen Menschenrechte aus kulturellen oder religiösen Gründen lehnen wir ab.

 

Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen.

Gerd Lüdemann, Theologieprofessor

 

Der von uns vertretene Humanismus basiert auf den Grundsätzen der wissenschaftlichen Methodik, die objektive, d. h. intersubjektiv nachprüfbare und nachvollziehbare Aussagen über einen allgemeinen Sachverhalt macht, und kennt keine Dogmen. Wir möchten eine solche naturalistische Weltanschauung, die auf der Grundlage und Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse und nicht auf Glaubensüberzeugungen beruht, fördern.

Wir fordern eine konsequente Trennung von Staat und Religion und treten für die Entwicklung einer freien, säkularen, an den Werten der Aufklärung und des Humanismus orientierten Gesellschaft ein.

Konfessionsfreie Menschen machen mittlerweile mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland aus. Wir möchten für ihre Interessen eintreten und auch dazu beitragen, dass diese das ihnen zustehende Gewicht bei politischen Entscheidungsträgern erhalten. Dies möchten wir zum einen durch Vernetzung und Kooperation mit Vereinigungen und Verbänden, die sich den gleichen Zielen verschrieben haben, erreichen, zum anderen durch Organisation von  Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Filmabenden zu wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Themen.

Für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft ist es unerlässlich, dass alle Menschen freien und selbstbestimmten Zugang zu Wissen und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung haben. Wir denken, jeder kann und sollte auch dazu beitragen.

Sie möchten wissen, wer wir sind? Dann besuchen sie uns doch einfach mal auf einem unserer monatlichen Treffen, lernen uns kennen, tauschen sich mit uns aus und diskutieren mit uns! Sie sind herzlich eingeladen.

 

Wer ist die Giordano-Bruno-Stiftung?

Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die sich am Leitbild des evolutionären Humanismus orientiert und der sich viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angeschlossen haben.

Ziel der Stiftung ist es, eine tragfähige säkulare Alternative zu den bestehenden Religionen zu entwickeln und ihr gesellschaftlich zum Durchbruch zu verhelfen. Hinter dieser Zielsetzung steht die Einsicht, dass wir die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mit den religiösen Vorstellungen der Vergangenheit meistern können. Wir benötigen heute ein zeitgemäßes Weltbild, das im Einklang mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen (u.a. der Evolutionsbiologie und der Hirnforschung) steht und das sich in ethischer Hinsicht konsequent an den individuellen Selbstbestimmungsrechten (etwa im Sinne der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“) orientiert.

Eine pointierte Zusammenfassung der zentralen Positionen der gbs findet man in der Broschüre „Aufklärung im 21. Jahrhundert“ sowie im „Manifest des Evolutionären Humanismus„, das von Michael Schmidt-Salomon im Auftrag der Stiftung verfasst wurde. Über die Geschichte der Giordano-Bruno-Stiftung informiert die Chronologie der wichtigsten Ereignisse.1

Wer das Atom spalten kann und über Satelliten kommuniziert, muss die hierfür erforderliche intellektuelle und emotionale Reife besitzen. Diese zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass man in der Lage ist, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben müssen.

(Manifest des evolutionären Humanismus)

Hier finden Sie Antworten auf zehn häufig gestellte Fragen zur Giordano-Bruno-Stiftung.

 

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1 Quelle: Webseite der gbs