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Archiv für die Kategorie „Wissenschaft“

Religiöse Menschen glauben nicht nur, sie glauben vor allem auch an die Vorteile ihres Glaubens: Er mache sie gesünder, friedlicher und gerechter. Studien widerlegen diesen Glauben.

Weiterlesen: Religion – Glaube verdirbt die Gesellschaft.

Zwei Jahre keine gesetzlichen Schritte zur Legitimation der Beschneidung und die Einberufung eines Runden Tisches – dies ist die Forderung der von Humanisten und Kinderschutzexperten getragenen Petition 26078, die nach langem Ringen seit heute beim Bundestag freigeschaltet ist. Ab sofort kann jeder Staatsbürger die Petition mitzeichnen. Insgesamt 50.000 Unterstützer müssen in den nächsten vier Wochen gefunden werden, um eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages zu erreichen.

Weiterlesen bei diesseits.de

Direkt zur Petition – Mitunterzeichnen!

Der Rostocker Zoo ist um eine Attraktion reicher. Nach 10 Jahren Planungs- und 15 Monaten Bauzeit hat das „Darwineum“ geöffnet, eine Mischung aus Museum und Zoo. Das Darwineum bietet faszinierende Einblicke in die Welt der Gorillas und Orang-Utans sowie mehr als 40 spektakulärer Tierarten und lässt die Entwicklung des Lebens als spannendes Abenteuer erleben. Auf 20.000 Quadratmetern bietet die einzigartige Naturerlebnis- und Wissenswelt Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken. Das moderne Edutainment-Konzept verbindet Evolutionsausstellung auf Charles Darwins Spuren und moderne Tierhaltung in naturnahen Ökosystemen.

Zur Homepage des Darwineum

Nach Ansicht von Hutan Ashrafian vom Imperial College London litt Pharao Tutanchamun an Schläfenlappen-Epilepsie, der noch heute häufigsten Form der Epilepsie bei Erwachsenen. Das schließt der britische Forscher aus der Auswertung von medizinischen Daten zu Tutanchamun und dessen unmittelbaren Vorfahren. Sowohl der frühe Tod der Pharaonen der 18. Dynastie, als auch ihre Unfallanfälligkeit und ihre auffallend verweiblichte Gestalt sprechen nach seiner Ansicht dafür.

Wie der Forscher im Fachmagazin „Epilepsy & Behavior“ (doi:10.1016/j.yebeh.2012.06.014) weiter berichtet, wisse man von dieser erblichen Erkrankung, dass sie auch Halluzinationen und religiöse Visionen auslösen könne, und daher sei es sogar möglich, dass der von Pharao Echnaton in Ägypten eingeführte monotheistische Aton-Kult letztlich eine Folge dieser Krankheit war.

→ Mehr dazu bei scinexx.de

Oder erzählen Sie so etwas wider besseres Wissen? Weil Sie denken, dass dies die Leser der BildBlöd-Zeitung doch sowieso nicht merken?

Schließlich hat der durch ein ADS-Nervenleiden gelähmte Professor […]

Die Erkrankung heißt Amyotrophe Lateralsklerose – abgekürzt ALS.

Es sollte dem großen Denker Hawking zu denken geben, dass sein großes Idol, der Geistesgigant Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie, ein an Gott glaubender Jude war.

Nein, das sollte ihm nicht zu denken geben, aber Ihnen, Herr Hahne, sollte Folgendes zu denken geben, das der Herr Einstein sagte:

“Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das (für mich) ändern.

Für mich ist die jüdische Religion wie jede andere der Inbegriff des kindischsten Aberglaubens.”

Und dieses, mit dem er solchen Blödsinn, den Sie da, Herr Hahne, verzapfen, richtig stellt:

“Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.”

(Quellen der Zitate: Einstein und die Religion)

Um so mehr wir die Welt verstehen, um so weniger brauchen wir einen Gott, um sie zu erklären. Das haben tausende Jahre Wissenschaft bisher gezeigt. Dazu hat sowohl Herr Einstein seinen Beitrag geleistet, ebenso wie viele, viele andere Wissenschaftler, ebenso wie auch Herr Hawking.

Wenn der Astrophysiker Hawking nun behauptet, das Universum sei durch die Existenz von Schwerkraft zwangsläufig entstanden, so stelle sich zumindest die Frage, wie denn die Schwerkraft entstanden sei.

Ja, diese Frage stellt sich. Nehmen wir mal an, es gäbe keine andere Antwort auf diese Frage, als dass ein Gott (gar auch noch Ihrer unter den vielen Tausenden, die es da geben soll) der Erschaffer der Schwerkraft sei.

Im Lichte des Wissenschaftsprozesses hat das Christentum (wie auch die anderen Religionen) weite Bastionen der Weltdeutung räumen müssen, sei es durch die Physik, sei es durch die Evolutionsforschung usw. usf. Die bisherigen Ergebnisse der fortschreitenden Hirnforschung zeigen, dass das Christentum (und all die anderen) auch in puncto Mensch und Seele immer mehr Bastionen räumen muss.

Was bleibt also? Ein Gott, der die Schwerkraft erschaffen hat und dann den Dingen seinen Lauf ließ? Weil wir ja gezeigt haben, für andere Erklärungen brauchen wir ihn nicht. Da hat ihn des guten Occams Rasiermesser ratzfatz weg rasiert.

Wovon lebt Ihre Religion, Herr Hahne? Doch wohl vor allem auch von dem Versuch, Ihren Gott zu beeinflussen. Ihn mittels dessen, von dem Sie annehmen, er hielte es für Wohlverhalten, gnädig zu stimmen, ihn mit Gebeten zu bitten, d.h. im Falle Ihres reinen Schwerkraft-Gottes, er möge in das, was er da mit Erschaffung der Schwerkraft in Gang gesetzt hat, eingreifen, seine eigenen Gesetze brechen…

Da können Sie dann statt Ihres Schwerkraft-Gottes genau so gut auch den Mond oder die Sonne oder irgendeinen anderen Stern oder ein Neutron oder Higgs-Boson (dessen Existenz immer noch zig Mal wahrscheinlicher als die eines Gottes ist) oder … anbeten. Die werden genau so viel Anteil an Ihren Wünschen nehmen …

Was bleibt also von Ihrem Christentum, Herr Hahne, wenn für Ihren Gott nur noch die Erschaffung der Schwerkraft bleibt?