Nächstes Treffen
20. September 2016
Infos hier!

September 2016

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
  • Treffen der gbsOWL
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Diskussionsforum
Ganz neu und immer offen für Ihre Fragen an uns:
Unser Diskussionsforum
Buchtipp
Archive
Kategorien
Meta

Archiv für die Kategorie „Kirchensteuer“

 

Hier herunterzuladen bzw. zu bestellen: http://www.glaeserne-waende.de/

 

Rund 25 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, knapp ein Drittel der Bevölkerung, gehören keiner Konfession an. Die große Mehrheit von ihnen ist nicht religiös. In den Großstädten – in den alten wie in den neuen Bundesländern – ist ihr Anteil regelmäßig erheblich höher. Doch wer nicht Mitglied in einer Kirche oder anderen traditionellen religiösen Glaubensgemeinschaft ist, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung. […]

Um das Wissen über die vielfältigen und teils gravierenden Formen der Diskriminierung nichtgläubiger Menschen zu verbessern, ist der Bericht Gläserne Wände entstanden. Die kompakte Broschüre beschreibt auf knapp 100 Seiten, in welchen Bereichen Bürgerinnen und Bürger ohne religiöses Bekenntnis benachteiligt werden und verweist auf aktuelle Konfliktfelder. Zusätzlich erläutert der Bericht politische und rechtliche Hintergründe des Status quo und nennt Fallbeispiele. Ergänzt werden die Darstellungen durch Vorschläge, wie die Politik Benachteiligungen abbauen könnte.

 

Carsten FrerkAm 11. Februar 2014 um 20 Uhr lädt das Linke Forum Paderborn in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW in die Cafeteria der Kulturwerkstatt Paderborn zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit Dr. Carsten Frerk ein: „Violettbuch Kirchenfinanzen: Wie der Staat die Kirchen finanziert“

Carsten Frerk ist der Fachmann auf dem Gebiet Kirchenfinanzen und staatliche Alimentierung der Kirchen. U.a. hat er dazu die Bücher „Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland“, „Caritas und Diakonie in Deutschland“ und „Violettbuch Kirchenfinanzen: Wie der Staat die Kirchen finanziert“ veröffentlicht.

Aus der Einladung:

Im Sommer 2010 berichteten die Medien, dass die katholischen Bischöfe in Deutschland „Dotationen“ erhalten, also direkt vom Staat bezahlt werden, und die Begründung dafür sich vor zweihundert Jahren abgespielt haben soll. Im Jahr 2009 waren das 442 Millionen Euro, die die Bundesländer aus Steuergeldern als „Personalzuschüsse“ an die Kirchen überwiesen. Dies war weitestgehend unbekannt.

Die Kirchen gehören zur Kultur in Deutschland und die ist Ländersache. Bildung ist ebenso Ländersache und so werden die akademischen Nachwuchskräfte der beiden Kirchen an den Theologischen Fakultäten der Universitäten und an Hochschulen ausgebildet. Für die Kirchen kostenlos, denn der Steuerzahler finanziert die dafür notwendigen 650 Millionen Euro.

Der konfessionell gebundene christliche Religionsunterricht hat Verfassungsrang als ordentliches Schulfach und wird auch entsprechend staatlich finanziert – schließlich ist es ja ein staatlicher Unterricht, auch wenn die Kirchen inhaltlich bestimmen, was im Sinn und Auftrag der Kirche dort unterrichtet wird. Jährlich 1,4 Milliarden Euro lässt sich das der Staat kosten.

Zunehmend wird in der öffentlichen Meinung gefragt: Soll diese Verflechtung von Staat und Kirche bleiben?

 

Wir, von der Regionalgruppe OWL der Giordano Bruno Stiftung, werden uns, statt wie regulär im Reiseladen, diesmal hier beim Vortrag in der Kulturwerkstatt treffen!

 

Mehr Infos zur Veranstaltung:

Weiterführendes:

Siehe auch:

 


(Bildquelle: Linkes Forum Paderborn)

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap sprechen sich fast zwei Drittel der Deutschen gegen die staatlich erhobene Kirchensteuer aus. Selbst unter den befragten Katholiken seien es noch 51%. Stattdessen solle sich die Kirche aus Mitgliederbeiträgen finanzieren: Fast zwei Drittel gegen staatliche Kirchensteuer (Focus)

So mancher, den ich kenne, zahlt Kirchensteuer nicht, weil er an Gott glaubt, sondern daran, dass dies Geld insbesondere auch sozialen Projekten der Kirchen zugute käme.

Doch nur etwa fünf Prozent der Kircheneinnahmen (Kirchensteuer und staatliche Zuwendungen aus Staatsverträgen usw.) werden für soziale Zwecke ausgegeben (Quelle). Die Finanzierung kirchlicher sozialer Einrichtungen folgt den gleichen Regeln wie die der kommunalen, ist über Leistungsentgelte wie z.B. Pflegesätze staatlicher Kostenträger geregelt. (Mit dem großen Unterschied, dass Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen Arbeitnehmer zweiter Klasse mit weniger Rechten sind, siehe auch hier.) Diesen Beitrag weiterlesen »